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  PISA
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Ein Vortrag des Schulleiters am Pädagogischen Tag des Evangelischen Gymnasiums Meinerzhagen

 

 

"Ich fürchte mich am meisten vor den Personen, die jetzt genau wissen, was zu tun ist."

Jürgen Baumert, Pädagogikprofessor
in der ZEIT vom 06.12.2001


Was wird untersucht?

PISA erfasst drei Bereiche:

  • Lesekompetenz (reading literacy)
  • Mathematische Grundbildung (mathematical literacy)
  • Naturwissenschaftliche Grundbildung (scientific literacy).

Dabei geht es neben dem, was die Jugendlichen gelernt haben, vor allem darum, inwieweit sie allgemeinere Konzepte und Fähigkeiten besitzen, die sie brauchen, um ihr Wissen auch anzuwenden.[1]

PISA untersucht, wie es den Schulen gelingt, dieses erforderliche Grundwissen zu vermitteln - und wie es den Schülern gelingt, dieses Wissen in der Praxis anzuwenden.[2]

Die PISA-Aufgaben wurden von einem internationalen Gremium zusammengestellt und in mehreren Untersuchungen auf ihre Aussagekraft hin abgeklopft. Nur solche Aufgaben kamen zum Einsatz die in jedem Land eingesetzt werden konnten die eine differenzierte Einschätzung der Schüler erlaubten die sich vor allem von unabhängigen Prüfern einheitlich bewerten ließen.[3]

[1] www.zum.de/Faecher/evR2/BAYreal/as/se/pis/pisa1.htm
[2] Aktuelle Debatte im Landtag zu PISA - Ministerrede Aktuelle Debatte am 18.01. 2002 im Sächsischen Landtag - Thema: "PISA 2000 - Konsequenzen für Sachsen" Redebeitrag von Kultusminister Dr. Matthias Rößler
[3] ANDREA TEUPKE, Von Mythen, Meinungen und Maßnahmen in: In: NR. 2 • 2002 - Publik-Forum S.14f

 



So gehen viele mit PISA um.
Und genau dann bringt es gar nichts!

Welche Ziele hat PISA?

Die OECD-Staaten wollen dadurch erfahren, wie es mit dem Wissen, den Fähigkeiten und Fertigkeiten ihrer Schüler/innen bestellt ist wie gut die Jugendlichen auf lebenslanges Lernen und auf die Übernahme von konstruktiven Rollen als Mitglieder ihrer Gesellschaft vorbereitet sind. Sie erheben, wie leistungsfähig ihre Bildungssysteme sind und stellen sich dem internationalen Vergleich. PISA gibt keine konkreten Handlungsempfehlungen, die sich von Heute auf Morgen umsetzen ließen. Es ist ein Analyseinstrument, das Vergleichsmaterial zur Verfügung stellt - die Analyse müssen aber die einzelnen Staaten selber noch leisten.[1]

[1] siehe Rößler