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2014 - Brief des Indischen Schulleiters Mr. Pandi eingetroffen

Dear Mr. Augustin,

First of all, you ought to excuse me for my late reply due to many important works regarding the Government Public Practical Examinations for 12th std in our school complex.

Many greetings from Karadikkal to you, your teacher staff, your students and their parents.

Our management, staff, children and their parents and I convey many thanks to you and your school children and their parents because they have been helping our children’s feeding and education for the past 25 years.

Thanks so much and greetings to your Headmaster for his willingness to continue to support our school project in Karadikkal.

We have received the amount of 4000 Euros in our account (ie. Rs. 3,36,560/- in our Indian money).

This amount is sufficient for the help of our children’s feeding in the year 2014.

We welcome your two school girls to stay in our Karadikkal in June or July 2015 to study and share about the social work experience.

We welcome the above two students and we assure you to provide the accommodation for their stay happily and willingly.

Due to failure of favourable mansoon this year, Agriculture is not satisfactory.

In the end of 2013 through Madurai Metro Rotary Club, we are benefited of a Big Water Tank, Urinal Block and Three Computers. We share this message with you happily.

With regards,

K. Pandi

Headmaster

Sri Meenakshi Girls Higher Secondary School,

Karadikkal.

 

Frei (und mit einigen Anmerkungen) übersetzt:

Zunächst einmal möchte ich mich für die verspätete Antwort entschuldigen, es gab viel wichtige Arbeit wegen der praktischen Abschlussprüfungen unserer 12. Jahrgangs zu erledigen.

Viele Grüße aus Karadikkal an die Schüler des EGM und deren Eltern.
Unser Mangement (das des Schulträgers, der Wohltätigkeitsorganisatin Balar Illam), Lehrerkollegium, Schülerinnen und deren Eltern sind Euch in Meinerzhagen (dem Kollegium und den SchülerInnen des EGM und deren Eltern) sehr dankbar, weil Ihr uns seit 25 Jahren Unterstützung für die Ernährung und den Schulbesuch der Internatsschülerinnen zukommen lassen.

Vielen Dank an Ihre Schulleitung für ihren Willen, die Unterstützung unserer Schulfarm fortzusetzen.

Zu Beginn diesen Jahres haben wir (wie seit vielen Jahren) den Betrag von 4000 € erhalten (umgerechnet 336.560 Indische Rupien). Dies ist genug für die Ernährung unserer (derzeit etwa 200) Internatsschülerinnen in 2014.

Wir werden die beiden Schülerinnen, die im Jahr 2015 in Karadikkal ihr diakonisches Praktikum machen wollen, herzlich willkommen heißen und sie gerne und gastfreundlich hier auf der Farm unterbringen.

Wegen des ausbleibenden Monsunregens ist in diesem Jahr die landwirtschaftliche Situation unbefriedigend.

Ende 2013 hat uns der Rotary Club in Madurai mit einem großen Wassertank, einer Toilettenanlage und drei Computern Gutes getan. Über diese Nachricht könnt Ihr in Meinerzhagen Euch auch freuen (d.h. die in privater Trägerschaft befindliche Schulfarm Karadikkal wird nicht nur vom EGM in Deutschland unterstützt, es gibt auch indische Spender).

 

 

Dankesbriefe aus Karadikkal

In den vergangenen Jahren erreichten uns immer wieder liebevoll illustrierte Dankesbriefe einzelner Indischer Schülerinnen, in denen der Dank dafür zum Ausdruck gebracht wird, dass Ihnen durch die finanzielle Unterstützung des Evangelischen Gymnasiums Meinerzhagen die Unterbringung im Heim (=Internat) und der Besuch der Sri Meenakshi Girls‘ Higher Secondary School auf der Schulfarm in Karadikkal ermöglicht wird.

Das Leben dort ist für die 230 Heimschülerinnen ein Glücksfall, nicht nur für die 60 Waisen unter ihnen. Sie leben in einer angenehmen grünen Umgebung, werden gut versorgt (3 Mahlzeiten pro Tag, sauberes Wasser, medizinische Betreuung) und haben Menschen, die sich um ihre Erziehung kümmern. Sie besuchen eine weiterführende Schule (Klassen 6 – 12), was für viele Mädchen in Indien alles andere als selbstverständlich ist. Sie haben gute Lernbedingungen, werden zum Beispiel abends zwischen 18 und 19:30 Uhr, nach der Freizeit und vor dem Abendessen, zur Erledigung von Schulaufgaben angehalten.

So schneiden sie bei den zentralen Prüfungen in der Regel besser ab als die Tagesschülerinnen. Diese haben in ihren Dörfern zum Teil nicht die Ruhe, den Raum oder auch nur ausreichend elektrisches Licht, um nach Einbruch der Dunkelheit (ab 18 Uhr) Schulaufgaben zu erledigen.

 

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 Anu    Revathi
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 Suganya    Thambattai