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Kooperation Eltern-Schule

Sehr geehrte Eltern,

 

in guter Tradition bieten wir Ihnen hier immer wieder einige Anregungen und Lesehinweise für Fragen, die mit Schule, Unterricht und Erziehung zu tun haben.

 

Sie haben ja selbst bei einigen Elementen mitgewirkt. Wir haben z.B. zusammen die Kooperationsabsprachen getroffen. Dahinter steht das Memorandum zur Eltern-Schule-Zusammenarbeit des Deutschen Lehrerverbandes von 2002. Gemeinsam haben wir eine Regelung für die Hausaufgaben gefunden. Diese steht im Augenblick zur Überarbeitung an, weil sich die Bedingungen seit 2008 geändert haben.

 

Manchmal kommt es möglicherweise bei Ihnen zu Hause zu stressigen Situationen, wenn eine Klassenarbeit ansteht. Dazu gibt es lesenswerte Materialien. Sie finden hier zum einen den ausführlichen Text Prüfungsvorbereitung und auch die auf eine Checkliste gekürzte Version, die Sie und/oder Ihr Kind benutzen kann. 

 

Zur immer noch aktuellen Diskussion über Sinn und Unsinn der Schulzeitverkürzung erschien kürzlich ein Beitrag in der Wochenzeitung "Die Zeit", in der ein Vater seiner Tochter Rede und Antwort steht.  Den  möchte ich Ihnen hier ebenfalls zugänglich machen.

 

Da Sie ja in erster Linie an einer professionellen schulischen Ausbildung Ihrer Kinder interessiert sind und deshalb der Unterricht im Mittelpunkt steht,  ist es vielleicht ebenfalls von Interesse, die Merkmale guten Unterrichts zu kennen. Diese Merkmale sind im Verlauf der letzten Jahre entstanden. Sie sind wissenschaftlich fundiert und von Schulentwicklungsforschern wie Hilpert Meyer veröffentlicht worden. Sie liegen auch den Beobachtungsfeldern "Schule und Unterricht" in der Qualitätsanalyse von Schulen in NRW zugrunde. 

Wir versuchen, möglichst viele davon im Alltag anzuwenden. Diese Merkmale sind auch die Leitlinien des "Zentrums für Lehrerausbildung in Hagen"  in der Ausbildung der Referendarinnen und Referendare. 

 

Unser neuestes Angebot besteht in unserem neuen Hausaufgabenkonzept. Das Schulministerium hatte in den letzten Monaten angesichts der durch G-8 verlängerten Schultage darauf gedrängt, ein Hausaufgabenkonzept zu erarbeiten. Da wir bereits seit Einführung des 60-min-Taktes ein solches hatten, mußten wir es lediglich etwas anpassen. Das haben wir getan und geben es Ihnen zur Kenntnis. Wir bitten Sie darum, es sorgfältig zu lesen, denn es enthält nicht nur Verbindlichkeiten für Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler, sondern auch Anregungen für Sie als Eltern.

 

Der für dieses Schuljahr vorgesehene Fortbildungsschwerpunkt heißt "Unterrichtsentwicklung". Das zentrale Element von Schule, nämlich der Unterricht, steht im Focus des Landeskirchenamtes. Wir waren aufgefordert ein Konzept zu erstellen, wie wir dieses Thema an unserer Schule umsetzen wollen. Herr Fernholz hat dieses Konzept erarbeitet und sorgt dafür, dass es in diesem Schuljahr umgesetzt wird. Die drei zentralen Elemente darin heißen:

1. kollegiale Hospitation

2. gemeinsame Planung,  Durchführung und Evaluation von Unterrichtsreihen zweier Kollegen/-innen // ggf. gekoppelt mit einer gemeinsamen Klassenarbeit oder Klausur

3. Schülerbefragungen zu den Merkmalen guten Unterrichts in 3 Jahrgangsstufen.

 

Die Befragungen der Schüler sind in einem ersten Durchgang erfolgt: 2x Jgs. 7, 1x Jgs. 9 und 1x Jgs. 13. Der Auswertung sehen wir mit Spannung entgegen.

Viele Kollegen/-innen haben sich bereits gegenseitig im Unterricht besucht und die Eindrücke nachbesprochen.

Gemeinsame Unterrichtsreihen gibt es in den Fächern Mathematik, Englisch, Sozialwissenschaften, Geschichte, Religion und Sport. (soweit ich weiß).

 

 

Auf weiterhin gute Zusammenarbeit.

 

Baumann